Brot-Kulturtag 

Wir freuen uns mit Ihnen in Oberursel, Vorstadt 37 (ehemals Alte Apotheke) 


19. Oktober 2019, 10-20 Uhr 


einen Tag rund um das Thema Brot mit vielen verschiedenen Aktivitäten zu gestalten und zu erleben. 
Scrollen Sie weiter, um das Tagesprogramm zu sehen.  


Zum Brot-Kulturtag 

Der Brot-Kulturtag möchte Ihnen die bisherige kulturelle Entwicklung von Brot bis in die heutige Zeit anschaulich und lebendig vor Augen führen. Dabei steht der innere, lebendige Wert von Getreide und Brot im Mittelpunkt.  

Von welchen Gedanken und Gefühlen ist die heutige Brotkultur geprägt? Lässt sich eine neue Brotkultur und    -qualität erleben, wenn man das Zusammenspiel der elementaren Lebenskräfte zwischen Natur und Mensch beim Brot bereiten erkennt? 
Das aufwärts strebende Getreide mit seinen kieseligen, lichten Grannen, die in den Luftraum ragen und sich der Sonne zuwenden. Das Getreide nimmt an deren Kraftwirkungen teil und reift in der Sonne. Dabei bildet sich eine feste Form, das Getreidekorn aus. Dazu gibt es eine Analogie beim Brotbacken. 
Durch die Führung des Bäckers entsteht ein luftiger Brotteig, der sich in den Raum ausdehnt, als dreidimensionale Form. In der Wärme des Ofen wird das Brot gebacken und wird zu einer festen Form. Diese poetische Betrachtung führt zum forschenden Blick und neuen Empfindungen beim Backen. 

Sinnesfreude beim Backen

Im Mitttelpunkt steht somit der Bäcker oder der Hobbybäcker der das Getreide, das im Jahreslauf gewachsen ist, entgegen nimmt und daraus ein Brot gestaltet. Gute Fachkunde, viele Erfahrungen und lange Gärzeiten führen zu einem wohlschmeckenden und idealerweise gut bekömmlichen Brot. Eine vertiefte Wertschätzung zum Brot kann dann erfolgen, wenn man sich Zeit nimmt, und der Frage nachgeht, welche Kräfte von Kosmos, Erde, Mensch und Natur in einem Getreidekorn stecken. Wie intensiv nimmt man diese vielen Formveränderungen und Verwandlungsprozesse bewusst wahr, wenn aus dem Korn ein Brot entsteht?
 
Je mehr man sich thematisch beim Brotbacken mit Eindrücken zu diesen formgebenden Kräften auseinandersetzt, desto mehr können sich die Sinneseindrücke in einem selbst erweitern. Man verinnerlicht die wirkenden Kräfte und es lässt sich dadurch eine größere Nähe zu den einzelnen Veränderungen im Backprozess erleben. 

Tagesprogramm 


Wir freuen uns mit Ihnen in Oberursel 

am 19. Oktober 2019 von 10-20 Uhr einen Tag rund um das Thema Brot mit vielen verschiedenen Aktivitäten zu gestalten und zu erleben.  

Aktivitäten 

10:30 - 12:00 Uhr
Vortrag
Kulturbeginn: Vom Korn zum Brot


14:00 - 16:00 Uhr
Backvorführung
Das ideale Brot


18:00 - 20:00 Uhr
Brotmeditation und Gespräche  


Unsere Vision

Der Brot-Kulturtag möchte Ihnen die bisherige  kulturelle Entwicklung von Brot bis in die heutige Zeit anschaulich und lebendig vor Augen führen. Dabei steht der innere Wert von Getreide und Brot im Fokus. Von  welchen Gedanken und Gefühlen ist die heutige Brotkultur geprägt?  Lässt sich eine neue Brotkultur und Brotqualität  erleben, wenn man das Zusammenspiel zwischen  Natur und Mensch  berücksichtigt und mit einem wertschaffenden  Ideal handelt?


Rahmenprogramm 

Zwischen  und nach den Vorträgen können Sie sich sich in der Brotausstellung, im Brot-Cafe mit Verkostung und am Büchertisch austauschen.

Was heißt Brotkultur?

Kultur und Kultivierung heißt, dass der Mensch etwas Neues schafft. In einem schöpferischen Prozess etwas selbst gestaltend hervorbringt. Die Natur bringt ihre lebendigen vielfältigen Formen durch ihr Wachstum im Jahreslauf hervor. Der Mensch nimmt die Früchte der Natur entgegen und kann sie verwandeln und veredeln durch seine Tätigkeit.  Eine wesentliche Wirkung ist mit dem Motiv, dem Ziel und dem Ideal verbunden, um eine wertschaffende Qualität zu kreieren.  
Produziert man einseitig materiell konsumorientiert oder schafft man eine wertvolle, lebensstärkende Brot-Qualität für den Menschen und rückwirkend auf die Natur? Das scheint einen wesentlichen Unterschied auszumachen.  


Kulturentwicklung 

Priesterprophet Zarathustra, der höchste Eingeweihte
der persischen Kultur, wertete den Ackerbau sehr hoch
ein. Er empfing Inspirationen von den göttlichen
Mächten, wie eine weitere Getreide-Kulturentwicklung
erfolgen konnte. Er sah in Aussaat, dem Pflügen und
Sähen eine feierliche Handlung.
„Mit einem vergoldeten Pflug zog der Priester die erste
Furche und säte den Weizen. Eine Sonnenkultur blühte
auf; die höchste Gottheit Ahura Mazda wurde in der
strahlenden Sonne verehrt.“

Welche Bedeutung hat die Sonne und die Sonnenkraft in der heutigen modernen Zeit bei der Brotbereitung? 

Brotmeditation


Die Arbeit des Bäckers ist oft mühsam und eilig. Umso wichtiger ist es, zwischendurch inne zu halten und sich auf Wesentliches zu besinnen.

Zwischen Erde und Luft, Wasser und Feuer entsteht ein Feld, das immer wieder auf andere Weise Transformationen bewirkt, bis wir schließlich Brot erhalten als Manifestation all dieser Kräfte der Natur.

Jimdo

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